Künstlerisch
Die Arbeiten beginnen analog. Ich male und zeichne von Hand. Danach kommen eigene Naturfotografien dazu.
In Schichten, über Farbänderungen und IT-Effekte, synthetisiere ich beides. Dieselben Bilder setze ich auch multimedial ein.
Häufig geht es um Fraktale und um die Verbindung von Analogem und Digitalem, von Technologie und Natur. Gemalte Fläche, Fotografie und digitaler Eingriff liegen als Schichten im selben Bild.
Der Weg führt von der Hand zur Kamera und dann an den Bildschirm. Was bleibt, ist das Dazwischen: Natur und System, Hand und Maschine.
Symbolisch
Das Schlangenhaut-Motiv von Second Skin steht für Häutung. Die alte Haut muss abgestreift werden. Die neue ist noch nicht da.
Philosophisch
Die Computergeisttheorie fragt nach emergentem digitalem Bewusstsein. Auch das ist eine Schwelle: der Punkt, an dem etwas beginnt, mehr zu sein als seine Bestandteile, ohne dass klar ist, wann genau das geschieht.
Strukturell
Wandel in Organisationen erzeugt dieselben Zwischenzustände. Alte Prozesse tragen nicht mehr, neue sind noch nicht etabliert. Menschen in dieser Zone zu begleiten, gehört zur Arbeit als Data & Systems Architect und in der Lehre.