Kunst als Erfahrungsraum und Erkenntnisprozess
Kunst ist für mich kein fertiges Produkt, sondern ein offener Erfahrungsraum und ein fortlaufender Erkenntnisprozess. In diesem Raum stelle ich Fragen, experimentiere und erkunde Themen, die sowohl persönlich als auch allgemein relevant sind. Kunst dient dabei als Medium, um Zusammenhänge zu verstehen, neue Perspektiven zu entwickeln und Erfahrungen zu verarbeiten – durch aktives Erkunden und Reflektieren.
EinOhm als künstlerisches Alter Ego
EinOhm ist mein künstlerisches Alter Ego – eine Identität, die sich zwischen Analog und Digital bewegt, zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein, zwischen Mensch und Maschine. Diese Identität ermöglicht es mir, Fragen zu stellen, die als Thomas Fankhauser vielleicht zu persönlich wären, und gleichzeitig universelle Themen zu erkunden.
Kunst und Technologie
Technologie ist für mich Werkzeug und Thema zugleich. Ich nutze digitale Medien nicht nur als Mittel, sondern erforsche, wie sie unsere Wahrnehmung, unsere Beziehungen und unser Selbstverständnis verändern. Die Maschine wird zum Spiegel, der uns Fragen über unser Menschsein stellt.
Kunst und Innovation
Innovation entsteht für mich nicht durch das Neue um seiner selbst willen, sondern durch die Verbindung von scheinbar Getrenntem. Meine Arbeiten verbinden traditionelle Zeichentechniken mit generativen Algorithmen, analoge Erfahrungen mit digitalen Räumen – und schaffen so neue Perspektiven auf Vertrautes.
Gesellschaftliche Bedeutung
Kunst kann Räume öffnen, in denen andere Gespräche möglich sind. Sie kann irritieren, Fragen stellen, Perspektiven verschieben. In einer Zeit, die von Beschleunigung und Optimierung geprägt ist, schaffe ich Momente der Verlangsamung und Reflexion.
Werte
Meine künstlerische Praxis orientiert sich an Werten wie Integrität, Neugier, Respekt vor Komplexität und der Bereitschaft, Unsicherheit auszuhalten. Ich glaube an die Kraft des Dialogs – zwischen Künstler und Werk, zwischen Werk und Betrachter, zwischen verschiedenen Medien und Disziplinen.
Menschsein als Kern
Was bedeutet es wirklich, Mensch zu sein? Diese Frage durchzieht alle meine Arbeiten. In einer Welt, in der Maschinen immer menschlicher werden und Menschen sich zunehmend technologisch verstehen, suche ich nach dem, was uns ausmacht – jenseits von Funktionalität und Effizienz.
Werkauswahl
Resonanz 2025
Digitale Transformation
Fragmentierte Ordnung
2024 – Mixed Media Digital/Analog
Chaotische Harmonie
2025 – Digitale Collage
Emergenz
2024 – Generative Strukturen
Fließende Grenzen
2024 – Abstrakte Komposition
Verwilderte Landschaft
2023 – Analog-Digitale Überlagerung
Strukturelle Spannung
2024 – Räumliche Form
Innere Dynamik
2024 – Material und Raum
Archiv älterer Arbeiten